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DAS GARNELEN-LEXIKON

Garnelen Wiki

Arten, Zuchtformen und Aquaristik-Begriffe von A bis Z. Zu jedem Thema findest du eine kurze Einführung und Links zu passenden Ratgebern. Die Kennzeichnung zeigt dir, ob ein Name eine Art, eine Zuchtform oder eine Handelsbezeichnung meint. Farbe und Handelsname allein sagen noch nichts über die passende Haltung aus.

152 Einträge

A

Art

Amanogarnele (Caridina multidentata)

Erwachsene Amanogarnelen leben im Süßwasser und tragen dort Eier. Daraus schlüpfen Larven, die für ihre weitere Entwicklung salzhaltiges Wasser benötigen. Heimzucht erfordert Larvenabsammeln, separates Brack-/Meerwasserbecken, feines Futter und anschließende stufenweise Rückgewöhnung.

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Begriff

Ammoniak

Ammoniak (NH₃) steht im Wasser mit Ammonium im Gleichgewicht. Mit höherem pH steigt sein Anteil; ein passender Test wird nach Anleitung ausgewertet.

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Begriff

Ammonium

Ammonium (NH₄⁺) entsteht unter anderem beim Abbau organischer Stoffe. Die Einordnung eines Messwerts erfolgt zusammen mit pH, Temperatur und dem möglichen Ammoniakanteil.

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Begriff

Amphidrome Garnelen

Amphidromie bezeichnet einen Lebenszyklus, bei dem erwachsene Garnelen im Süßwasser leben und laichen, die Larven aber flussabwärts in Brack- oder Meerwasser aufwachsen. Für die Heimzucht braucht es daher getrennte Adult- und Larvenbecken; nicht jede Süßwassergarnele ist amphidrom.

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Begriff

Ansaugschutz

Eine passende Sicherung vor Filter- oder Pumpenöffnungen, die besonders Junggarnelen schützen soll. Sie muss lückenlos sitzen und darf den Durchfluss nicht durch Verschmutzung blockieren.

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Begriff

Anubias

Langsam wachsende Aufsitzerpflanze. Ihr Rhizom wird auf Holz oder Stein befestigt und sollte nicht im Bodengrund vergraben werden.

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Begriff

Artaquarium

Ein Aquarium, dessen Besatz und Pflege auf eine bestimmte Tierart ausgerichtet sind. Es erleichtert Beobachtung und Nachzucht; die notwendige Größe und Einrichtung richten sich nach dieser Art.

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Begriff

Aufhärtesalz

Ein Mineralsalz zur gezielten Einstellung mineralarmen Wassers. GH+- und GH/KH+-Produkte sowie Sulawesi-Salze sind nicht beliebig austauschbar.

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Begriff

Aufwuchs

An Oberflächen wachsender Belag aus verschiedenen Organismen und anhaftenden Bestandteilen. Garnelen nutzen geeignete Aufwuchsflächen zum Abweiden.

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Begriff

Aufzucht

Die Pflege junger Garnelen nach dem Schlupf. Ein eingefahrenes Becken mit Biofilm, Verstecken und einem geschützten Filtereinlass bietet gute Voraussetzungen.

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B

Begriff

Belüftung

Eine zusätzliche Luftzufuhr mit passendem Zubehör unterstützt den Gasaustausch. Sie ersetzt weder die biologische Filterung noch die Kontrolle der Temperatur.

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Begriff

Besatzplanung

Auswahl und Anzahl der Tiere nach Art, nutzbarer Fläche, Beckenreife und Versorgung. Eine feste Zahl pro Liter ist keine allgemeingültige Lösung.

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Art

Bienengarnele (Caridina logemanni)

Die wissenschaftlich beschriebene Bienengarnele wird im Hobby auch mit älteren Handelsnamen geführt. Sie vermehrt sich mit direkter Entwicklung im Süßwasser. Ein eingefahrenes Becken, stabile weiche Wasserchemie, Biofilm und geschützter Filtereinlass unterstützen die Jungtiere; Farblinien für gezielte Zucht getrennt halten.

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Begriff

Biofilm

Ein dünner Belag aus Mikroorganismen auf Pflanzen, Holz und anderen Oberflächen. Garnelen weiden ihn ab; besonders Jungtiere nutzen ihn als Nahrungsquelle.

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Zuchtform

Black Bee Garnele

Schwarz-weiße Zuchtform aus der Bienengarnelen-Gruppe. Black Bee ist eine Farbbezeichnung. Die klassische Bienengarnele wird als Caridina logemanni geführt; bei Hochzuchtlinien die konkrete Abstammung erfragen.

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Zuchtform

Blaue Tigergarnele

Blaue Zuchtform der Tigergarnelen-Gruppe. Es gibt Linien mit unterschiedlichen Augenfarben und Zeichnungen. Blaue Tiger sind von blauen Neocaridina zu unterscheiden; die Farbe ist kein verlässlicher Artenschlüssel.

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Art

Blaufußgarnele (Caridina caerulea)

Caridina caerulea ist eine Sulawesi-Garnele aus dem Poso-See. Feldbeobachtungen zeigen Tiere unter Steinen und Holz. Ihr Seehabitat ist bei der Einrichtung zu berücksichtigen; die Bedingungen eines Neocaridina-Beckens lassen sich nicht ungeprüft übertragen.

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Art

Blauschwanzgarnele (Caridina fernandoi)

Caridina fernandoi wird in Artenlisten als Blauschwanzgarnele geführt. Das Farbmerkmal allein ist kein sicherer Artenschlüssel. Für Haltung und Nachzucht sollten eine belastbare Bestimmung und die Bedingungen des Herkunftsbestands vorliegen, statt allgemeine Caridina-Werte zu übernehmen.

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Zuchtform

Bloody Mary Garnele

Dunkelrote Neocaridina-Zuchtform. Bloody Mary und Red Sakura sind unterschiedliche Handelslinien; ein roter Körper allein reicht zur sicheren Unterscheidung nicht aus.

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Handelsbezeichnung

Blue Bee Garnele

Im Handel meist als Paracaridina sp. „Blue Bee“ bezeichnet. „sp.“ bedeutet, dass keine Art festgelegt ist. Blue Bee ist deshalb nicht einfach eine blaue Bienengarnele von Caridina logemanni. Artzuordnung und Zuchtbedingungen beim Anbieter klären.

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Zuchtform

Blue Bolt Garnele

Blau-weiße Zuchtform aus der Taiwan-Bee-Gruppe. Der sichtbare Blauanteil kann je nach Farbdeckung variieren. Eine Blue Bolt ist keine blaue Neocaridina; die passende Zuchtgruppe vor der Einrichtung klären.

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Zuchtform

Blue Dream Garnele

Blaue Neocaridina-Handelsform, häufig der schwarzen Liniengruppe zugeordnet. Farbe und Verkaufstitel allein belegen die Herkunft nicht.

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Zuchtform

Blue Jelly Garnele

Häufig hellblaue, durchscheinende Neocaridina-Handelsform aus der roten Rili-Verwandtschaft. Eine hellblaue Garnele lässt sich damit nicht allein optisch sicher bestimmen.

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Zuchtform

Blue Pearl Garnele

Hellblaue „Pearl“-Zuchtform, im Handel unter Neocaridina palmata oder älteren beziehungsweise vorsichtigen Artzuordnungen angeboten. Blue Pearl ist nicht automatisch eine Blue Dream von Neocaridina davidi. Stamm und Bestimmung beim Züchter erfragen.

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Zuchtform

Blue Velvet Garnele

Uneinheitlich verwendeter Handelsname für blaue Neocaridina. Vor Farbzucht nach genauer Linie und Herkunft fragen.

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Begriff

Bodengrund

Das Material auf dem Aquarienboden. Sand und Kies bilden eine Grundlage für die Einrichtung; aktiver Soil kann die Wasserwerte beeinflussen.

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C

Zuchtform

Carbon Rili Garnele

Neocaridina-Zuchtform mit dunklen und transparenten Körperbereichen. „Rili“ beschreibt das Muster. Der Name bezeichnet eine Farbform und keine eigene Garnelenart.

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Gattung

Caridina

Gattung mit sehr unterschiedlichen Fortpflanzungswegen: Manche Arten wie Bienen- und Tigergarnelen entwickeln sich vollständig im Süßwasser; andere, darunter Amanogarnelen, haben salzabhängige Larven. Gattungsname allein reicht nicht zur Planung: Art bestimmen und Entwicklungszyklus vor dem Zuchtstart klären.

Caridina-Haltung und Zucht verstehen
Handelsbezeichnung

Caridina cf. babaulti (Handelsbezeichnung)

„cf.“ signalisiert, dass die Bestimmung als ähnlich zu Caridina babaulti, aber nicht gesichert ist. Unter diesem Handelsnamen können unterschiedliche Tiere mit abweichender Larvenentwicklung verkauft werden. Vor der Zucht Herkunft und tatsächliche Art klären; nicht pauschal von Süßwasser-Direktentwicklung oder einem bestimmten Wasserrezept ausgehen.

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Begriff

Chlor

Ein Stoff, der unter bestimmten Umständen zur Trinkwasserdesinfektion eingesetzt wird. Ob er im aktuellen Ausgangswasser eine Rolle spielt, ist beim Versorger und am Entnahmeort zu prüfen.

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Begriff

Cyanobakterien / Blaualgen

Photosynthetisch aktive Bakterien, die unter anderem schleimige Beläge bilden können. Ein massenhaftes Auftreten wird anders beurteilt als normaler Aufwuchs.

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D

Begriff

Direkt entwickelnde Süßwassergarnelen

Bei diesen Arten schlüpfen aus den Eiern bereits kleine, garnelenförmige Jungtiere. Dazu zählen Neocaridina davidi und viele Bienen-/Tigergarnelen. Es wird kein Brackwasser-Larvenbecken benötigt; zentral sind ein eingefahrenes Becken, Biofilm und ein gegen Ansaugen geschützter Filter.

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Begriff

Düngung

Gezielte Nährstoffversorgung von Aquarienpflanzen. Zusammensetzung, Wasservolumen und vorhandene Einträge bestimmen die Anwendung eines geeigneten Produkts.

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E

Begriff

Eifleck

Heranreifende Eier in den Eierstöcken eines Weibchens, oft als heller Bereich hinter dem Kopf sichtbar. Er ist kein bereits getragenes Eipaket unter dem Hinterleib.

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Begriff

Einlaufphase

Die Zeit, in der sich ein neues Aquarium biologisch stabilisiert. Vor dem Besatz sollten die Wasserwerte geprüft werden; eine feste Zahl an Tagen allein genügt nicht.

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Begriff

Erlenzapfen

Aquaristisches Naturmaterial, dessen Verwendung nach Herkunft, Vorbereitung und Einfluss auf das Wasser beurteilt wird. Es ersetzt weder Filterpflege noch eine Ursachenklärung bei Krankheiten.

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Art

Europäische Süßwassergarnele (Atyaephyra desmarestii)

Atyaephyra desmarestii ist eine wissenschaftlich anerkannte Süßwassergarnele. In älteren Listen steht häufig die Schreibweise „desmaresti“. Heimische beziehungsweise europäische Herkunft bedeutet nicht automatisch, dass ein warmes tropisches Aquarium zur jeweiligen Population passt.

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F

Gruppe

Fächergarnelen

Filtrierende Süßwassergarnelen, etwa Bambus- und Vampirgarnelen. Die Erwachsenen brauchen Strömung und feine Schwebnahrung; die Larven wandern bei den hier gehaltenen amphidromen Arten in salzhaltige Gewässer. Haltung und Nachzucht sind deshalb zwei unterschiedlich schwierige Aufgaben.

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Begriff

Filterbakterien

Sammelbegriff für Mikroorganismen, die an biologischen Prozessen beteiligt sind. Sie besiedeln Filtermedien und weitere Oberflächen; ihre Leistung hängt von den Bedingungen ab.

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Begriff

Filterreinigung

Bedarfsgerechte Wartung, die Durchfluss erhält und biologische Medien möglichst schonend behandelt. Ansaugschutz, Rotor und Filtermaterial haben unterschiedliche Pflegeaufgaben.

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Begriff

Futter

Garnelen fressen unter anderem Aufwuchs und geeignete pflanzliche oder tierische Nahrung. Zusatzfutter wird sparsam dosiert, damit Reste das Wasser nicht unnötig belasten.

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Begriff

Futterreste

Nicht aufgenommene Futterbestandteile können das Wasser belasten. Fütterung beobachten und erkennbare Reste entfernen statt die nächste Portion automatisch hinzuzugeben.

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G

Begriff

Garnelen mit Larvenentwicklung im Süßwasser

Einige Garnelen entlassen Larven, die sich trotzdem in Süßwasser entwickeln. Das ist von direkter Entwicklung und von amphidromer, salzabhängiger Entwicklung zu unterscheiden. Larven benötigen häufig ein separates, fischfreies Aufzuchtgefäß, sanfte Belüftung und sehr feines geeignetes Futter.

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Begriff

Garnelen mit salzabhängiger Larvenphase

Bei diesen Arten leben die Adulttiere oft im Süßwasser, die Larven brauchen aber Brack- oder Meerwasser. Amano-, Bambus- und manche Großarmgarnelen sind Beispiele. Für die Heimzucht sind getrennte Becken, Salinitätskontrolle, Larvenfutter und ein geplanter Übergang der Jungtiere erforderlich.

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Begriff

Garnelenpflanzen

Pflanzen im Garnelenbecken bieten Struktur und abweidbare Flächen. Die Auswahl richtet sich nach Licht, Standort, Pflegezugang und sicherer Vorbereitung.

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Begriff

Garnelensterben

Todesfälle können verschiedene Ursachen haben. Filter, Temperatur, Sauerstoffversorgung, Wasserwerte und zeitlich vorausgehende Änderungen systematisch prüfen.

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Begriff

Gesamthärte (GH)

Ein Maß für die im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumionen. Der passende Bereich hängt von der gehaltenen Garnelenart ab.

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Begriff

Geschlechter

Männchen und Weibchen werden bei Zwerggarnelen über mehrere artspezifische Merkmale unterschieden. Größe und Farbe allein reichen nicht zuverlässig.

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Art

Glasgarnele (Macrobrachium lanchesteri)

„Glasgarnele“ ist ein uneindeutiger deutscher Name. Manche Angebote meinen Macrobrachium lanchesteri, andere Palaemon-Arten. Der transparente Körper reicht zur Unterscheidung nicht aus. Besonders bei geplanter Vergesellschaftung zuerst die genaue Art und mögliche Endgröße klären.

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Zuchtform

Goldene / Orange Tigergarnele

Goldene und orange Tiger sind Handelsbezeichnungen für entsprechend gefärbte Tigergarnelen. Eine bestimmte Art oder reine Abstammung lässt sich aus diesen Namen nicht sicher ableiten. Die angebotene Linie vor dem Kauf genauer bestimmen lassen.

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Art

Goldpunktgarnele (Caridina spinata)

Caridina spinata gehört zu den Sulawesi-Seegarnelen. Dokumentierte Zuchterfahrungen zeigen sowohl erfolgreiche Vermehrung als auch empfindliche Bestände. Ein reifes, artspezifisch eingerichtetes Becken und sorgfältige Pflege sind wichtiger als eine pauschale Liste angeblicher Idealwerte.

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Zuchtform

Green Jade Garnele

Grün gefärbte Neocaridina-Zuchtform. Sie ist von den ebenfalls als „grüne Garnelen“ angebotenen Caridina zu unterscheiden. Vor dem Kauf den wissenschaftlichen Namen erfragen.

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Gruppe

Großarmgarnelen (Macrobrachium)

Eine artenreiche Gattung von Fluss- und Großarmgarnelen. Endgröße, Verhalten und Larvenansprüche unterscheiden sich stark; einige Arten haben eine Brackwasser-Larvenphase. Vor dem Kauf die konkrete Art bestimmen und Beckenvolumen, Aggression sowie Larvenaufzucht prüfen.

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Handelsbezeichnung

Grüne Garnele (Caridina cf. babaulti)

Handelsbezeichnung für grüne Caridina, häufig mit „cf. babaulti“ versehen. „cf.“ kennzeichnet eine unsichere Artzuordnung. Die grüne Farbe ist kein Beleg für Neocaridina Green Jade; beide Angebote müssen getrennt betrachtet werden.

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H

Art

Halocaridina rubra (Hawaiianische Rote Garnele)

Kleine hawaiianische Brackwassergarnele, auch Opae Ula genannt. Sie benötigt ein stabiles eigenes System mit passendem Salzgehalt und Aufwuchs. Nachzucht kann im geeigneten Artbecken stattfinden; ein separates Larvenbecken ist nicht grundsätzlich erforderlich.

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Begriff

Hamburger Mattenfilter

Ein Filteraufbau mit einer durchströmten Matte und geeignetem Antrieb. Fläche, Durchfluss und Pflegezugang werden an das Aquarium angepasst.

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Begriff

Handelsname

Ein Verkaufsname für eine Art, Farbform oder unklar bestimmte Gruppe. Er ersetzt keinen wissenschaftlichen Namen und beweist weder Kreuzbarkeit noch ein bestimmtes Wasser- oder Zuchtrezept.

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Art

Harlekingarnele (Caridina woltereckae)

Caridina woltereckae gehört zur Garnelenfauna des Towuti-Sees auf Sulawesi. Sie wird dort auf steinigen Bereichen beobachtet. Mit „Harlekin“ können im Handel auch andere Garnelen gemeint sein; deshalb immer den wissenschaftlichen Namen mitprüfen.

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Begriff

Häutung

Garnelen streifen ihren alten Panzer ab, um zu wachsen. Nach der Häutung sind sie besonders verletzlich und brauchen sichere Rückzugsorte.

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Handelsbezeichnung

Hummelgarnele

Sammelname für ähnlich gezeichnete Caridina. Unter „Hummel“ werden verschiedene Arten und Varianten angeboten; der Name darf nicht pauschal mit einem einzigen Artprofil gleichgesetzt werden. Vor einer Vergesellschaftung oder Zucht die Tiere genauer bestimmen lassen.

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J

Begriff

Javafarn

Eine im Handel meist als Microsorum pteropus angebotene Aufsitzerpflanze. Das Rhizom wird auf geeignetem Holz oder Stein befestigt und nicht eingegraben.

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Begriff

Javamoos

Der Handelsname bezeichnet häufig Taxiphyllum barbieri. Dünn befestigte Bestände bieten feine Struktur und müssen auf Ablagerungen und Rückschnittbedarf kontrolliert werden.

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Begriff

Junggarnelen

Der Nachwuchs von Garnelen. Bei Neocaridina schlüpfen fertig entwickelte kleine Garnelen; andere Arten durchlaufen zunächst Larvenstadien.

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K

Begriff

Karbonathärte (KH)

Ein Aquarienmesswert für das Säurebindungsvermögen des Wassers. Er hilft bei der Beurteilung der Pufferung des pH-Wertes.

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Art

Kardinalsgarnele (Caridina dennerli)

Endemische Süßwassergarnele aus dem Matano-See auf Sulawesi. Die Jungtiere entwickeln sich im Süßwasser; die Schwierigkeit liegt in der empfindlichen, stabilen Haltung und langsamen Kolonieentwicklung. Nötig sind ein eigenes, lange stabiles Becken und eine fachlich belegte, artgerechte Wasserchemie.

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Zuchtform

King Kong Garnele

Dunkle Taiwan-Bee-Zuchtform. King Kong benennt eine Farb- und Musterform innerhalb der Hochzucht. Der Name allein erlaubt weder eine genaue Abstammungsbestimmung noch eine Vorhersage aller Nachwuchsfarben.

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Begriff

Kreuzung

Die Fortpflanzung zwischen kompatiblen Garnelen. Verschiedene Farblinien derselben Art können sich vermischen; bei der Zucht sollte die genaue Art bekannt sein.

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Begriff

Kupfer

Ein Spurenelement, das bei entsprechender Belastung schädlich wirken kann. Niedrig dosierter geeigneter Pflanzendünger ist anders zu beurteilen als eine kupferhaltige Behandlung.

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L

Begriff

Larven

Ein Entwicklungsstadium nach dem Schlupf, das sich je nach Garnelenart deutlich vom erwachsenen Tier unterscheiden kann. Süßwasserentwicklung und salzabhängige Entwicklung erfordern unterschiedliche Aufzuchtverfahren.

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Begriff

Laub

Geeignete, unbelastete Blätter dienen als Einrichtung und Oberfläche für Biofilm. Sie werden langsam abgebaut und von Garnelen abgeweidet.

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Begriff

Leitwert / Leitfähigkeit

In der Aquaristik ist meist die elektrische Leitfähigkeit in µS/cm gemeint. Sie hilft beim Vergleichen, bestimmt aber nicht die einzelnen gelösten Stoffe oder ihre Verträglichkeit.

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Art

Litopenaeus vannamei (Weißbeingarnele)

Wichtige Speisegarnele der Aquakultur, nicht mit einer üblichen Süßwasser-Zwerggarnele vergleichbar. Brut und Larven werden in kontrollierten Brutanlagen mit Hygiene-, Wasser- und Futtermanagement aufgezogen. Für ein gewöhnliches Heimaquarium ist die vollständige Zucht daher kein realistisches Einsteigerprojekt.

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Gruppe

Lysmata (Putz- und Ziergarnelen)

Meerwasser-Gattung mit mehreren beliebten Ziergarnelen. Erwachsene können im Aquarium Eier tragen; die frei schwimmenden Larven brauchen ein separates Meerwasser-Aufzuchtsystem und passendes Kleinstfutter. Die lange, empfindliche Larvenphase ist meist der Engpass der Heimzucht.

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Art

Lysmata amboinensis (Weißband-Putzergarnele)

Meerwasser-Ziergarnele, deren Eier am Hinterleib getragen werden. Die Larven schwimmen planktonisch und benötigen eigene Aufzuchtbedingungen; die erfolgreiche Haltung erwachsener Tiere bedeutet daher noch keine einfache Nachzucht. Separates Larvenbecken und geeignetes Lebendfutter sind nötig.

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Art

Lysmata debelius (Feuergarnele)

Auffällige Meerwasser-Ziergarnele. Nach dem Schlupf sind die Larven zunächst frei schwimmend und brauchen kontrollierte Meerwasserbedingungen sowie kleine Futterorganismen. Wissenschaftliche Aufzuchtversuche zeigen, dass spezielle Larvenaufzucht möglich ist, aber deutlich aufwendiger als Süßwasser-Zwerggarnelenzucht.

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Art

Lysmata wurdemanni (Pfefferminzgarnele)

Meerwasser-Ziergarnele, im Hobby unter anderem zur Bekämpfung von Glasrosen gehalten. Die Larven durchlaufen eine planktonische Phase. Eine Heimzucht braucht ein separates Larvensystem und fein abgestimmte Fütterung; Handelsnamen können mehrere nahe verwandte Arten meinen.

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M

Art

Macrobrachium rosenbergii (Riesenflussgarnele)

Erwachsene leben im Süßwasser, die Larven werden jedoch typischerweise in Brackwasser aufgezogen und durchlaufen mehrere Stadien. Eine Heimzucht erfordert großes Adultbecken, separate salzhaltige Larvenbecken, Artemia und kontrollierte Wasserführung. Die FAO beschreibt dafür ein spezialisiertes Brutanlagenverfahren.

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Handelsbezeichnung

Malaya Garnele

Malaya ist ein Handelsname für Caridina; die Zuordnung als „cf. babaulti“ ist nicht mit einer gesicherten Bestimmung gleichzusetzen. Vor einer Zuchtplanung klären, ob die angebotenen Tiere Junggarnelen oder frei schwimmende Larven entlassen.

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Art

Mandarinengarnele (Caridina thambipillai)

Caridina thambipillai ist der wissenschaftliche Name hinter vielen Mandarinengarnelen-Angeboten. „Mandarine“ beschreibt die auffällige Farbe, die allein keine sichere Bestimmung erlaubt. Die Art wurde aus malaysischen Fundorten beschrieben; Handelsbestand und Haltungsbedingungen zusätzlich klären.

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Art

Marmorgarnele (Neocaridina palmata)

Neocaridina palmata ist eine wissenschaftlich anerkannte Art. „Marmor“ beschreibt die variable Zeichnung im Handel. Artname und Zuchtform getrennt dokumentieren, damit eine helle oder blaue Variante nicht allein nach ihrer Farbe eingeordnet wird.

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Gruppe

Meerwasser-Ziergarnelen

Sammelgruppe für marine Aquarienarten wie Lysmata, Stenopus und Thor. Ihre Larven sind meist planktonisch; artspezifische Aufzuchtbecken, Meerwasserstabilität und passendes Lebendfutter sind nötig. Die folgenden Arteinträge unterscheiden die Ansprüche, statt alle als gleiche Zuchtform zu behandeln.

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Handelsbezeichnung

Mini Japonica Garnele

Uneindeutiger Handelsname für kleine, Amanogarnelen ähnlich wirkende Tiere. Er ist keine gesicherte Artbezeichnung und kein Beleg für eine kleine Amano-Variante. Für Haltung und Zucht zählt die tatsächliche Art.

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Art

Molukkenfächergarnele (Atyopsis moluccensis)

Erwachsene Bambusgarnelen sitzen in Strömung und fangen Schwebepartikel mit ihren Fächern. Die Larven brauchen eine salzhaltige Entwicklungsphase. Zu Hause sind ein reifes strömungsreiches Adultbecken, ein separates Larvenbecken und sehr feines Futter nötig.

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Begriff

Mulm

Lockere Ablagerungen aus organischen und mineralischen Bestandteilen. Er ist nicht dasselbe wie ein anhaftender Biofilm; überschüssige belastende Ablagerungen gezielt entfernen.

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N

Begriff

Nachzucht

Im gehaltenen Bestand entstandene Tiere statt neu aus der Natur entnommener Tiere. Eiertragen, Schlupf und erfolgreiche Aufzucht bis zum selbstständig lebensfähigen Nachwuchs sind verschiedene Schritte.

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Begriff

Nano-Aquarium

Ein kleines Aquarium. Wegen des geringen Wasservolumens können sich Temperatur und Wasserwerte schneller verändern; stabiler Betrieb ist besonders wichtig.

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Gattung

Neocaridina

Süßwassergattung, deren verbreitete Aquarienart Neocaridina davidi Jungtiere direkt im Süßwasser entlässt. Ein eingefahrenes, stabiles Becken mit Biofilm und sicherem Filtereinlass genügt grundsätzlich; konkrete Wasserwerte müssen zum Ausgangswasser und Zuchtbestand passen.

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Art

Neocaridina davidi (Zwerggarnele)

Robuste Süßwasserart mit direkter Entwicklung: Jungtiere schlüpfen als kleine Garnelen. Viele Handelsnamen wie Red Cherry, Sakura, Blue Dream und Yellow Fire sind Farb-/Selektionslinien, keine separaten Arten. Für farbreine Zucht verschiedene Linien getrennt halten; Becken einfahren und Leitungswasserwerte vorab messen.

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Art

Nigerianische Schwebegarnele (Desmocaris trispinosa)

Desmocaris trispinosa fällt durch ihr Schweben im Wasser auf. Beobachtungen an importierten Tieren zeigen dieses Verhalten besonders bei geringer Strömung. Die Jungtiere können im Süßwasser aufgezogen werden; ein strömungsreiches Fächergarnelen-Becken ist dafür kein passendes Vorbild.

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Art

Ninjagarnele (Marosina serratirostris)

Marosina serratirostris wird im Handel Ninjagarnele genannt. Die Bezeichnung allein ist keine Zuchtanleitung. Die Artbestimmung und der Entwicklungszyklus des angebotenen Bestands müssen vor einer Nachzucht geklärt werden; nicht automatisch von direkt entwickelten Junggarnelen ausgehen. Seit der Revision von 2026 lautet die Gattungszuordnung Marosina; ältere Haltungsberichte nennen noch Caridina serratirostris.

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Begriff

Nitrat

Nitrat (NO₃) ist eine Stickstoffverbindung, die unter anderem beim mikrobiellen Abbau entsteht und von Pflanzen genutzt werden kann. Aquarium und Ersatzwasser getrennt messen.

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Begriff

Nitrifikation

Mikrobielle Oxidation von Ammonium über Nitrit zu Nitrat unter sauerstoffreichen Bedingungen. Die Bildung von Nitrat ist nicht gleichbedeutend mit vollständigem Stickstoffaustrag.

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Begriff

Nitrit

Eine Stickstoffverbindung, die im biologischen Abbau entstehen kann. Ein messbarer Anstieg ist ein Warnsignal und sollte vor dem Besatz beziehungsweise bei Problemen geprüft werden.

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Begriff

Nitritpeak

Ein vorübergehender Nitritanstieg kann während der Entwicklung des biologischen Abbaus auftreten. Der Verlauf wird gemessen; eine feste Wartezeit allein bestätigt keine ausreichende Beckenreife.

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O

Zuchtform

Orange Rili Garnele

Orangefarbene Neocaridina mit transparenten Bereichen. „Rili“ kennzeichnet die Zeichnung; genaue Farbverteilung und Farbstabilität hängen vom jeweiligen Zuchtstamm ab.

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Zuchtform

Orange Sakura Garnele

Orangefarbene Neocaridina-Zuchtform, häufig auch Orange Fire genannt. Die Färbung macht daraus keine zusätzliche Art. Unsere Neocaridina-Anleitung erklärt Einrichtung, Fütterung und Nachwuchs.

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Begriff

Osmosewasser

Durch Umkehrosmose weitgehend von gelösten Stoffen befreites Wasser. Für die Garnelenhaltung wird es je nach Art gezielt mit geeigneten Mineralsalzen aufbereitet.

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P

Art

Palaemon paludosus (Glas-/Grasgarnele)

Süßwasser-Palaemonide, deren Nachwuchs Larvenstadien durchläuft; anders als Amanolarven ist die Art nicht pauschal als Brackwasserzüchter einzuordnen. Die Larven können im Süßwasser aufgezogen werden, brauchen aber ein separates, fischfreies Gefäß und sehr feines Futter.

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Art

Penaeus monodon (Tiger-Garnele)

Große marine Speisegarnele der Aquakultur. Die kommerzielle Nachzucht erfolgt in Brutanlagen mit Brutstockpflege, Larvenbecken, Salzwasser und Lebend-/Formfutter. Für die Heimzucht im normalen Aquarium ist diese Produktionsweise praktisch nicht geeignet.

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Art

Periclimenes brevicarpalis (Anemonengarnele)

Marine Partnergarnele, die oft mit Seeanemonen oder anderen Wirten assoziiert ist. Ihre Larven entwickeln sich frei im Wasser; für eine Zucht zu Hause sind ein Meerwasser-Elternbecken, getrennte Larvenaufzucht und passendes Planktonfutter erforderlich.

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Begriff

pH-Wert

Ein Maß dafür, wie sauer oder basisch Wasser ist. Garnelenarten benötigen unterschiedliche Bereiche; stabile, passende Bedingungen sind entscheidend.

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Begriff

Planarien

Plattwürmer, die im Aquarium auftreten können. Nicht jeder sichtbare Wurm ist eine Planarie; eine sichere Bestimmung sollte einer Behandlung vorausgehen.

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Q

Begriff

Quarantäne

Eine vorbereitete getrennte Haltung neuer oder auffälliger Tiere zur Beobachtung. Sie ist etwas anderes als eine kurze Anpassung an Temperatur und Wasserchemie.

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R

Zuchtform

Red Bee / Crystal Red Garnele

Rot-weiße Zuchtbezeichnungen aus der Bienengarnelen-Gruppe. Je nach Zuchtlinie unterscheiden sich Muster und Weißanteil. Crystal Red und Red Bee sind keine zwei zusätzlich beschriebenen wissenschaftlichen Arten.

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Zuchtform

Red Fire Garnele

Rote Farbform von Neocaridina davidi, auch Red Cherry genannt. Red Fire ist ein Zuchtname; die Farbdichte kann innerhalb eines Stammes variieren.

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Zuchtform

Red Rili Garnele

Rote Neocaridina-Farbform mit transparenten Körperbereichen. Für den Erhalt des Musters ist die dokumentierte Herkunft des Stammes hilfreicher als eine reine Farbauswahl beim Kauf.

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Art

Ringelhandgarnele (Macrobrachium assamense)

Macrobrachium assamense ist eine anerkannte Großarmgarnelen-Art. Der deutsche Name „Ringelhand“ wird allerdings auch für andere Macrobrachium verwendet. Vor einer Vergesellschaftung reicht der Handelsname daher nicht; Art, Endgröße und Verhalten müssen geklärt sein.

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Art

Rote Nashorngarnele (Gracidina gracilirostris)

Gracidina gracilirostris fällt durch ihr langes Rostrum auf, den nach vorn gerichteten Fortsatz am Kopf. Haltung der erwachsenen Tiere und Larvenaufzucht sind getrennte Fragen. Vor der Zucht den Entwicklungszyklus prüfen; der allgemeine Baby-Garnelen-Ratgeber erklärt diesen Unterschied. Die Art wurde 2026 in die Gattung Gracidina gestellt; der ältere Name Caridina gracilirostris ist weiterhin verbreitet.

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Zuchtform

Rote Tigergarnele

Rote Farbform der Tigergarnelen-Gruppe um Caridina mariae. Die Farbe ist ein Zuchtmerkmal. Zur Einordnung gehören neben dem Namen auch die Herkunft des Stammes und seine bisherigen Haltungsbedingungen.

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Handelsbezeichnung

Rotschwanzgarnele

„Rotschwanz“ ist eine Handelsbeschreibung, häufig mit Caridina sp. kombiniert. Das rote Schwanzmerkmal reicht nicht zur wissenschaftlichen Bestimmung. Ohne geklärte Art sollten weder Wasserwerte noch Larvenentwicklung pauschal aus dem Namen abgeleitet werden.

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S

Zuchtform

Sakura Garnele

Zuchtbezeichnung für Neocaridina mit besonders dichter Färbung. Meist ist die rote Sakura gemeint. „Sakura“ bezeichnet keine eigene wissenschaftliche Art.

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Begriff

Salinität / Salzgehalt

Der Salzgehalt ist bei Brack- und Meerwasserhaltung ein eigener Parameter. Messverfahren, Einheit und Temperatur gehören zur Auswertung; GH und ein beliebiger TDS-Wert sind kein Ersatz.

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Begriff

Sauerstoffmangel

Eine unzureichende Sauerstoffversorgung kann das Verhalten der Tiere und biologische Prozesse beeinträchtigen. Filterlauf, Oberflächenbewegung und Temperatur werden gemeinsam geprüft.

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Art

Schneeflöckchengarnele (Arachnochium kulsiense)

Diese Garnele begegnet in älteren Listen als Macrobrachium kulsiense; neuere Fachliteratur führt Arachnochium kulsiense. Die Namensänderung ist bei der Recherche wichtig. Nicht mit White Pearl oder Snow White Bee verwechseln, die zu anderen Gruppen gehören.

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Zuchtform

Schoko Sakura Garnele

Braune Neocaridina-Zuchtform. Sie darf nicht mit der Schokogarnele Macrobrachium dayanum verwechselt werden: ähnlich klingende Namen können völlig unterschiedliche Tiere meinen.

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Art

Schokogarnele (Macrobrachium dayanum)

Macrobrachium dayanum ist eine Süßwasserart aus der Großarmgarnelen-Gruppe. Sie ist von der kleinen Neocaridina-Zuchtform Schoko Sakura zu unterscheiden. Der ähnliche deutsche Name ist kein Beleg für vergleichbares Verhalten oder eine gemeinsame Haltung.

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Begriff

Schwammfilter

Ein Filter mit durchströmtem Schwammmaterial. Bei luftbetriebenen Modellen gehören Luftversorgung und passende Montage zur Planung; Ansaugsicherheit ist am konkreten Aufbau zu prüfen.

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Zuchtform

Schwarze Tigergarnele

Dunkle Zuchtform der Tigergarnelen-Gruppe, teils mit sehr breiten dunklen Zeichnungen. „Schwarz“ beschreibt eine Variante und keine zusätzliche Art. Linie und mögliche Einkreuzungen beim Züchter erfragen.

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Begriff

Schwebealgen

Algen im freien Wasserkörper, die eine grünliche Trübung verursachen können. Sie unterscheiden sich von weißlicher Bakterienblüte und fest sitzenden Belägen.

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Begriff

Schwimmpflanzen

Pflanzen an der Wasseroberfläche, die Schatten und Wurzelstruktur bieten können. Genügend freie Oberfläche und Licht für darunter wachsende Pflanzen erhalten.

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Begriff

Seemandelbaumblätter

Getrocknete Blätter des Seemandelbaums. Sie geben beim Abbau Gerbstoffe ab und bieten Garnelen zusätzliche Oberflächen zum Abweiden.

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Begriff

Selektion

Auswahl von Zuchttieren nach einem festgelegten Ziel. Herkunft, Entwicklung und geeignete Unterbringung aller Gruppen werden dabei dokumentiert.

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Zuchtform

Snow White Bee Garnele

Weiße Bienengarnelen-Zuchtform, auch Snow Bee beziehungsweise Golden Bee genannt. Von White Pearl unterscheiden: Ähnliche Helligkeit bedeutet weder dieselbe Artgruppe noch dieselbe Haltung.

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Gruppe

Speisegarnelen der Aquakultur

Weißbeingarnelen und Tiger-Garnelen werden professionell in kontrollierten Brutanlagen vermehrt. Sie sind als Gruppe im Wiki der Vollständigkeit halber erklärt, gelten aber nicht als realistische Zuchtarten für ein gewöhnliches Heimaquarium.

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Art

Sri-Lanka-Zwerggarnele (Caridina simoni)

Caridina simoni ist eine anerkannte Art. Schreibweisen wie „Ceridina“ in Handelslisten sind fehlerhaft; für eine Quellenrecherche ist Caridina simoni der passende Ausgangspunkt. Die Artzuordnung ist vor einem konkreten Haltungs- oder Zuchtplan zu prüfen.

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Art

Stenopus hispidus (Gebänderte Putzergarnele)

Markante Meerwasser-Ziergarnele. Die adulten Tiere können im Aquarium gehalten werden, ihre Larven benötigen jedoch eine planktonische Aufzucht im Meerwasser. Für Nachzucht braucht es ein separates Larvenbecken, abgestimmte Futterkulturen und Erfahrung mit mariner Larvenpflege.

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Begriff

Stickstoffkreislauf

Die Umwandlung und Verlagerung von Stickstoff im Aquarium. Futtereintrag, mikrobieller Abbau, Pflanzenaufnahme und Austrag durch Pflege gehören dazu.

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Handelsbezeichnung

Streifengarnele (Caridina cf. babaulti)

Gestreifte Handelsform aus dem babaulti-Umfeld. „cf. babaulti“ ist eine vorsichtige Zuordnung, kein sicher bestimmter Artname. Streifen allein unterscheiden diese Tiere nicht zuverlässig von anderen Caridina; die Herkunft des Bestands erfragen.

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Gruppe

Sulawesi-Garnelen

Garnelen von der indonesischen Insel Sulawesi. Seespezialisten aus Matano, Towuti und Poso sowie Inlandsgarnelen aus Fließgewässern haben unterschiedliche Anforderungen. Herkunft und Art bestimmen die Pflege, nicht der Inselname allein.

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Art

Sulawesi-Inlandsgarnele (Caridina parvidentata)

Caridina parvidentata ist als eigenständige Art geführt. Der ältere Name Caridina pareparensis var. parvidentata begegnet weiterhin im Handel. „Sulawesi“ allein ist kein einheitliches Haltungsprofil: Inlandsgarnelen und spezialisierte Seegarnelen müssen getrennt eingeordnet werden.

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Zuchtform

Super Crystal Red Garnele

Zuchtname für besonders stark rot gezeichnete Bienengarnelen-Linien. Er legt weder eine eigenständige Art noch ein einheitliches Qualitätsmaß fest. Beim Züchter nach Linie, Zeichnung und bisherigen Wasserbedingungen fragen.

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T

Zuchtform

Taiwan Bee / Shadow Bee

Zuchtgruppe im Caridina-Umfeld, zu der Namen wie King Kong und Blue Bolt gehören. Der Gruppenname ist keine wissenschaftliche Artbestimmung. Für die Zucht sind dokumentierte Linien und kontrollierte, stabile Wasserbedingungen wichtig.

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Begriff

TDS

Die Anzeige vieler TDS-Geräte wird aus der Leitfähigkeit mit einem Umrechnungsfaktor geschätzt. Eine ppm-Zahl ist weder automatisch ein Wert in µS/cm noch eine vollständige Wasseranalyse.

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Begriff

Teststreifen

Ein Streifen mit mehreren Reaktionsfeldern für Wasserparameter. Ablesezeit und Messbereich richten sich nach dem Produkt; überraschende Ergebnisse gezielt nachprüfen.

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Art

Thor amboinensis (Hohlkreuzgarnele)

Kleine Meerwasser-Ziergarnele, bekannt für ihr charakteristisches Wippen. Die Larven leben zunächst planktonisch; eine Nachzucht braucht separates Meerwasser-Larvenbecken, sehr kleine Futterorganismen und sorgfältige Wasserpflege.

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Art

Tigergarnele (Caridina mariae)

Süßwasserart mit direkt entwickelnden Jungtieren; die Larven benötigen keine Brackwasserphase. Im Handel finden sich mehrere Tiger-Farbformen und teils ältere Artbezeichnungen. Zucht gelingt in einem stabilen, reifen Aquarium; konkrete Wasserwerte an Herkunft und Zuchtstamm ausrichten.

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Begriff

Tröpfchentest

Ein Wassertest mit flüssigen Reagenzien. Je nach Verfahren erfolgt die Auswertung über Farbumschlag oder eine Farbkarte nach vorgeschriebener Reaktionszeit.

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Art

Tüpfelgarnele (Caridina serrata)

Caridina serrata gehört zur namensgebenden serrata-Artengruppe. Zu dieser wissenschaftlichen Gruppe zählen auch die beschriebenen Bienen- und Tigergarnelen-Arten. Daraus folgt jedoch kein einheitliches Wasserrezept: die konkrete Art und Zuchtlinie gesondert betrachten.

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U

Begriff

Überfütterung

Mehr Futtereintrag, als der Bestand unter den jeweiligen Bedingungen sinnvoll aufnehmen kann. Reste, Besatz und natürliche Nahrung gemeinsam beurteilen.

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Begriff

Urlaubspflege

Vorbereitete Versorgung während Abwesenheit mit geprüfter Technik, passend portioniertem Futter und eindeutigen Anweisungen für eine Betreuung.

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V

Art

Vampirgarnele (Atya gabonensis)

Große westafrikanische Fächergarnele. Erwachsene filtern feine Nahrung aus der Strömung; die frei schwimmenden Larven benötigen salzhaltige Entwicklungsbedingungen. Eine Nachzucht verlangt deshalb ein separates Larvenbecken und geeignetes Planktonfutter; für Einsteiger ist sie ungeeignet.

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Begriff

Verdunstungskühlung

Kühlung durch Verdunstung an der Wasseroberfläche, beispielsweise mithilfe eines geeigneten Lüfters. Wasserverlust und verbleibende gelöste Stoffe müssen berücksichtigt werden.

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Begriff

Vergesellschaftung

Die gemeinsame Haltung verschiedener Tiere. Auch kleine Fische können Junggarnelen fressen; ein eigenes Garnelenbecken erleichtert die gezielte Aufzucht.

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Begriff

Verstecke

Rückzugsbereiche zwischen Pflanzen und geeigneter Einrichtung. Sie erleichtern die Haltung, schützen Junggarnelen aber nicht zuverlässig vor jedem Mitbewohner.

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W

Begriff

Wasseraufbereiter

Ein Zusatz mit produktspezifischer Aufgabe, etwa zur Behandlung bestimmter Belastungen im Ausgangswasser. Er ist nicht automatisch Aufhärtesalz, Bakterienstarter oder Ersatz für Messungen.

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Begriff

Wassertest

Ein Verfahren zur Untersuchung eines bestimmten Wasserparameters. Messbereich, Einheit und Anwendung müssen zur Frage passen; ein einzelner Test beurteilt nicht die gesamte Wasserqualität.

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Begriff

Wasserwechsel

Der regelmäßige Austausch eines Teils des Aquarienwassers. Neues Wasser sollte hinsichtlich Temperatur und Zusammensetzung zum Becken passen.

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Zuchtform

White Pearl Garnele

Helle Pearl-Garnele, häufig auch Snowball genannt. Im Handel kommen unterschiedliche Neocaridina-Artzuordnungen vor. Der weiße Zuchtname ersetzt keine sichere Bestimmung; Neocaridina palmata und N. zhangjiajiensis werden in der taxonomischen Datenbank getrennt geführt.

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Y

Zuchtform

Yellow Fire Garnele

Gelbe Neocaridina-Zuchtform. Yellow Fire bezeichnet eine Farbe, nicht eine eigene Art. Für Haltung und Vermehrung sind die Bedingungen des konkreten Stammes entscheidend.

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Z

Handelsbezeichnung

Zebra-Zwerggarnele

Der Zebra-Name beschreibt eine Streifenzeichnung und wird uneinheitlich verwendet. Er kann sich mit Hummel-Handelsnamen überschneiden. Für einen belastbaren Steckbrief braucht es die tatsächliche Art oder zumindest eine dokumentierte Handelslinie.

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Begriff

Zucht

Die gezielte Vermehrung von Garnelen. Neben der Aufzucht gehören auch die Auswahl von Zuchttieren und die Trennung gewünschter Farblinien dazu.

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Art

Zwergfächergarnele (Atyoida pilipes)

Atyoida pilipes wird auch Mini-Fächergarnele genannt. Sie gehört zu einer anderen Gattung als die Molukkenfächergarnele Atyopsis moluccensis. Der Fächergarnelen-Ratgeber erklärt die Bedeutung von geeigneter Strömung und feiner Nahrung; die konkrete Art bleibt bei der Planung entscheidend.

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