Artemia sind Salinenkrebse. Ihre frisch geschlüpften Nauplien werden als Lebendfutter verwendet. Ob sie passen, hängt von Art, Entwicklungsstadium und Fressverhalten der zu fütternden Tiere ab.
Zysten, Nauplien und erwachsene Artemia
Handelsprodukte zum Ausbrüten enthalten meist Dauerstadien, sogenannte Zysten. Nach dem Schlupf stehen kleine Nauplien zur Verfügung. Die Aufzucht bis zu erwachsenen Artemia ist ein weiteres Kulturprojekt mit eigener Fütterung und Pflege. Schlupf und dauerhafte Kultur sollten deshalb getrennt geplant werden.
Schlupf nach Produktanleitung
Verwende sauberes geeignetes Gerät, Wasser und das für den Ansatz vorgesehene Salz. Temperatur, Salzkonzentration, Belüftung und Zystenmenge werden anhand der Anleitung des konkreten Produkts gewählt. Unterschiede zwischen Zystenchargen und Ansätzen können die Ausbeute verändern. Ein einzelner fester Zeitwert ist keine Schlupfgarantie.
Ernte vom Ansatzwasser trennen
Bei der Ernte werden Nauplien von Schalen und nicht geschlüpften Zysten getrennt. Nutze ein passendes feines Sieb und das vorgesehene Ernteverfahren. Gib nicht den gesamten salzhaltigen Schlupfansatz ins Süßwasseraquarium. Prüfe außerdem die gefütterte Menge: Auch geeignetes Lebendfutter kann bei Überschuss die Pflege belasten.
Keine allgemeine Garnelenlarven-Diät
Direkt entwickelte Neocaridina-Jungtiere und freischwimmende Larven anderer Garnelen sind unterschiedliche Aufzuchtfälle. Artemia sind kein pauschal notwendiges Junggarnelenfutter. Für eine Larvenaufzucht gilt der belegte Fütterungsplan der konkreten Art und Entwicklungsstufe. Eine Aquakulturanleitung für eine große Speisegarnele darf nicht ungeprüft auf Amano-Larven übertragen werden.



